Vegane Ernährung

Vegane Ernährung: Chancen der ethisch vertretbaren Ernährungsalternative & zu berücksichtigende Aspekte



Bunter Teller mit Veganen Produkten
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Statistiken gehen davon aus, dass sich in Deutschland etwa 0,1 bis 1 Prozent der Menschen aller Altersklassen für eine komplett vegane Ernährung entschieden und diese stringent verfolgen. Die Gründe, sich vegan zu ernähren, sind vielfältig, erzielen bei passionierten VeganerInnen häufig aber Übereinstimmungen. Gleichzeitig gilt es einige Aspekte zu beachten, wenn Du Dich für eine ausgewogene vegane Ernährung entscheidest. Der folgende Überblick beantwortet Dir die wichtigsten Fragen rund um die vegane Ernährung und beleuchtet die Auswirkungen veganer Ernährung auf den Körper.


Definition vegane Ernährung und Abgrenzung zur vegetarischen Ernährungsform


Die vegane Ernährungsform gilt als ausgesprochen streng. Neben dem vollständigen Verzicht auf einen Konsum tierischer Produkte sind der Überzeugung nach auch keine Zusatzstoffe auf tierischer Basis erlaubt. Vereinfacht gesagt, verzichten VeganerInnen auf alle Produkte, zu deren Herstellung Tiere in irgendeiner Form beigetragen haben. Ein gutes Beispiel hierfür ist Honig, welchen Bienen durch den gesammelten Nektar in der Honigblase ihres Bauches verarbeiten. Lebensmittel zu finden, an deren Produktion kein Tier einen Anteil hat, kann sich im Alltag als große Herausforderung erweisen. VeganerInnen beschäftigen sich daher in aller Regel sehr tiefgründig mit Lebensmitteln. Für vegane EinsteigerInnen ist die tierische Mitwirkung bei vielen Produkten meist erst auf den zweiten Blick erkennbar. Dennoch kann es sich für Dich lohnen, eine solche Ernährungsform in Betracht zu ziehen.


Von der vegetarischen Ernährung unterscheidet sich die vegane Ernährung insofern, dass VegetarierInnen tierische Produkte wie z. B. Eier oder Milch verzehren. Beiden Ernährungsformen liegen häufig ethische Überlegungen zugrunde, denn beide lehnen die Massentierhaltung für industrielle Zwecke und das Schlachten von Tieren ab.


Abgewandelte Ernährungsformen


Einige VeganerInnen und VegetarierInnen sehen diese Ernährungsformen weder schwarz, noch weiß. Manche entscheiden sich für den Verzehr ausgewählter Lebensmittel und meiden wiederum andere, sodass Mischformen einer hauptsächlich pflanzenbasierten Ernährung entstehen.


Folgende Alternativen sind bekannt:


- Lacto-VegetarierInnen (Milchprodukte sind erlaubt)

- Pesco-VegetarierInnen (Fisch-, Eier- und Milchprodukte sind erlaubt)

- Ovo-VegetarierInnen (Eierprodukte sind erlaubt)

- Ovo-Lacto-VegetarierInnen (Eier- und Milchprodukte sind erlaubt)


Mischformen kannst Du nutzen, um einer möglichen Unterversorgung mit bestimmten Nährstoffen entgegenzuwirken, wenn Du Dich vegan ernähren möchtest. Doch wie gestalten sich überhaupt die Auswirkungen veganer Ernährung auf den Körper? Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass es sich förderlich auf Deine Gesundheit auswirken kann, wenn Du Dich vegan ernährst. Da Deinem Körper durch den Wegfall tierischer Produkte wichtige Nährstoffe nicht zugeführt werden, birgt dies gleichzeitig Risiken. In diesem Fall ist ein Ausgleich der Mangelerscheinung erforderlich.


Positive Auswirkungen einer Ernährung ohne tierische Produkte


Eine ausgewogene vegane Ernährung kann bei einer konsequenten Umsetzung Deinen diastolischen und systolischen Blutdruck senken. Solltest Du unter einem hohen Blutdruck leiden und diesen medikamentös behandeln, kann es unterstützend hilfreich sein, Dich vegan zu ernähren. In verschiedenen Studien konnte bereits festgestellt werden, dass Fleisch die Entstehung von Diabetes Typ 2 begünstigt. Da die klassische vegane Ernährungsform komplett auf tierische Produkte verzichtet, reduziert sich auch Dein Diabetes-Risiko. Ähnliches gilt für Dein Risiko, an Gicht zu erkranken. Für Gicht ist der Harnsäurespiegel maßgeblich. Dieser steigt beim Verzehr von Fisch, Wurst und Fleisch mit hohem Purin-Gehalt in besonderem Maße. Fallen diese Lebensmittel bei der veganen Ernährung weg, sinkt Dein Gicht-Risiko.


Außerdem kannst Du Dein Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko durch eine vegane Ernährung deutlich senken. Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien aus Obst, Gemüse und Vollkorn-Lebensmitteln tragen zur Senkung des Schlaganfall-Risikos bei. Im Hinblick auf das Herzinfarkt-Risiko hat Cholesterin seine Finger im Spiel. Stellt Deine Ernährung auf rein vegane Lebensmittel ab, ist Cholesterin kein Thema mehr. Zu guter Letzt kannst Du durch einen veganen Speiseplan Dein Krebsrisiko minimieren und ein paar Kilogramm Gewicht verlieren. Letzteres resultiert aus der verringerten Energiedichte und dem gedrosselten Konsum von Fetten, wie es bei Wurst, Fleisch und Käse üblicherweise diskutabel ist.


Empfehlenswerter Ausgleich für ausgewählte Nährstoffe


Da durch den Konsum veganer Lebensmittel Deinem Körper einige Nährstoffe abhanden kommen, empfiehlt es sich, diese z. B. durch Supplemente zu ersetzen. Besonders kritisch ist Vitamin B12, welches aus der Produktion von Mikroorganismen stammt. Außerdem solltest Du bei einer veganen Ernährung Proteine durch Nahrungsergänzungsmittel auffüllen. Gleiches gilt für langkettige Omega-3-Fettsäuren und Aminosäuren. Beim Einkauf kannst Du darauf achten, vegane Lebensmittel zu wählen, welche in diesen Bereichen über eine hohe Nährstoffdichte verfügen.


Bei Vitamin B12 sind das unter anderem:


- Sauerkraut

- Wurzelgemüse

- Shiitake-Pilze

- fermentierte Sojaprodukte


Ob eine Unterversorgung mit Nährstoffen vorliegt, kannst Du von einem Arzt in regelmäßigen Abständen prüfen lassen und gegebenenfalls gegensteuern.


Vegan ernähren bei Kindern, Jugendlichen und Schwangeren


Kinder und Jugendliche befinden sich noch in der Phase der körperlichen Entwicklung. Bei ihnen, aber auch bei Schwangeren und stillenden Frauen ist ein besonders hoher Nährstoffbedarf gegeben. Während es bei Kindern seinen Vorteil hat, dass sie durch eine ausgewogene vegane Ernährung eine größere Menge an Ballaststoffen, dafür aber weniger Zucker zu sich nehmen, so gilt es, die fehlenden Nährstoffe zu kompensieren. Es empfiehlt sich daher, eine vegane Ernährung erst als Erwachsener in den Alltag zu integrieren. Bei Schwangeren ist besondere Vorsicht geboten, da nicht nur der mütterliche Körper Schwerstarbeit leisten muss, sondern auch das ungeborene Kind von der Nährstoffversorgung der Mutter abhängig ist.


Ausgewogene vegane Ernährung mit Veggy Beefs


Veggy Beef 4 Sorten

Du möchtest den leckeren Geschmack von Fleisch nicht missen, Dir aber dennoch die positiven Aspekte einer veganen Ernährung zunutze machen? Mit den Vsnacks - köstlichem Veggy Beef in vier verschiedenen Sorten - erhältst Du eine schmackhafte, gesunde und ethisch einwandfreie pflanzliche Trockenfleisch-Alternative.


Triff Deine Wahl aus folgenden Geschmacksvariationen:

- Sweet

- Spicy

- Sweet & Spicy (für Unentschlossene)

- Sweet Curry


Solltest Du Dir nicht sicher sein, welches Dein Veggy Beef der Wahl ist, probiere Dich einfach durch die Sorten und finde Deinen Favoriten!


Fazit


Sich vegan zu ernähren, ist insbesondere eine Entscheidung für das Tierwohl und gegen die Massentierhaltung. Damit einher gehen zahlreiche positive Effekte für Deine Gesundheit, von denen Dein Körper nachhaltig profitieren kann. Eine vegane Ernährung hat dabei in erster Linie einen präventiven Charakter und minimiert das Risiko zu einer Vielzahl von Erkrankungen. Gleichzeitig solltest Du jedoch Deine Nährstoffversorgung im Blick behalten, wenn Du Dich vegan ernähren möchtest. Berücksichtige dabei insbesondere das kritische Vitamin B12 sowie langkettige Omega-3-Fettsäuren und wertvolle Aminosäuren, welche Du idealerweise durch ausgewählte Lebensmittel und Supplemente ausgleichst. Vsnacks Veggy Beef kann Dein erster Schritt zur veganen Ernährung sein.

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